Unsere Pflege orientiert sich an den Bedürfnissen der Bewohner, wir achten die Würde und die Individualität des Menschen.

Der Bewohner
Die Lebensqualität, d.h. die Zufriedenheit und das Wohlbefinden des Bewohners steht im Mittelpunkt unseres Handelns.
Wir sind uns bewusst, dass der Bewohner auch „Kunde“ oder „Geschäftspartner“ und somit der eigentliche Arbeitgeber ist.

Unsere Partner
Mit unseren Partnern, den Ärzten, Angehörigen, Freunden, Betreuern und Therapeuten sorgen wir durch einen gemeinsamen Informationsaustausch für das Wohlergehen unseres Bewohners. Die von unseren Partnern erhaltenen Information, insbesondere aus der erstellten Biographie, werden in den Pflegeprozess einbezogen. Die betreuenden Ärzte unterstützen uns umfassend durch ihr qualifiziertes Fachwissen.

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind unser wichtigstes Kapital. Wir fördern ihre berufliche Entwicklung (regelmäßige Fortbildung), ihre Eigenverantwortung, ihre Kreativität und ihre Selbstentfaltung.

Unsere Arbeit
Ziel unserer Arbeit ist die ganzheitliche Pflege und Betreuung, die fachlich kompetent nach den allgemein anerkannten pflegewissenschaftlichen Erkenntnissen, bedarfsgerecht und wirtschaftlich erbracht wird.
Weiterentwicklung und Qualitätssicherung sind ständige Begleiter unseres Handelns. Diese Ziele erreichen wir durch die Umsetzung des Pflegeleitbildes nach gemeinsamen Handlungsprinzipien.


Biographieerhebung
Gerade wer sich mit alten Menschen befasst, der muss sich mit ihrer Vergangenheit beschäftigen. Wir werden auf diese Weise dem fühlenden Menschen verbunden bleiben und somit niemanden zum „Fall“ erklären, den wir dann fürsorglich versorgend abfertigen.

Darum fragen wir nach seiner Biographie: was hat ihn in früheren Jahren bewegt, was war ihm wichtig?

  • Was erlebte er in seiner Kindes- und Jugendzeit?
  • Welche Moralvorstellungen haben ihn geprägt?
  • Welchen Lebensweisheiten wurden ihm mitgegeben?
  • In welchem Daheim-Gefühl ist er aufgewachsen, wo fühlte er sich zugehörig und aufgehoben?
  • Auf welche Weise hat jemand gelernt, seine Alltagsprobleme zu bewältigen?
  • Was war seine biografische „Normalität“?

Diese und weitere Fragen dienen keinesfalls unserem Bedürfnis nach Dokumentation, wir wollen mit unserer biographischen Erhebung beitragen, zu einer fachlichen und zugleich wertschätzenden Umgehensweise, die sich dem einzeln, seiner biographischen Identität angemessen verhält und zuwendet.